Chaos mit Mina:)

Das erste mal betrunken

Freund: Nimmt dir dein Getränk weg, wenn du schon genügend getrunken hast. Bester Freund: gibt dir noch einen aus! Joo, das war anscheinend das Motto meines Bruders, als ich am letzten Wochenende mit ihm los war. Ich bin niemand der sich jedes Wochenende voll laufen lässt..aber da..war ich angetrunken. Am Samstag haben wir uns um 21 Uhr getroffen, um ne Runde vor zu glühen..vorglühen beinhaltet nicht, sich volllaufen zu lassen, um das zu bedenken hatten meine Geschwister und Freunde anscheinend schon zu viel. Wir haben uns mit Fahrrad, bzw. zu Fuß auf den Weg gemacht und kamen um 23 Uhr an, wo sich langsam die Scheune füllte. Wir tranken eine Mische nach der anderen, aber noch nicht zu viel..jedoch summierte sich das auch langsam. Ich traf ne Freundin mit deren Clique ich dann ein paar Kurze getrunken habe, zunächst merkte ich nichts. Ich ging zurück und bekam ne Mische von meinem Bruder..nach der dritten viel mir dann auf, das mein Glas auf mysteriöse Weise nicht mehr leerer wurde. Um 5 Uhr beschlossen wir dann, einen anderen Bruder anzurufen, damit er uns abholt. Ich bin meinem Bruder ja echt dankbar und habe ihn immer noch sehr lieb...nur er hatte kein Mitleit mit mir. Ich habe versucht mich zum Auto zu schleppen, was sich mit 10 cm Absatz auf einem Acker doch als schwieriger herausstellte, als zunächst Gedacht. Anstatt mir auf dem seeehr langen, steinigen mit Flüssen und Bergen besäten Weg zu helfen, feuerte er mich gut gelaunt an und ärgerte sich, dass er sein Handy vergessen hatte. Mein Glück. Ich glaube, ich hätte den Anblick von einem jungen Mädchen in Hot-Pants und Stöckelschuhen, dass sich über die Wiese quält nicht lange angucken können. Ich flog alle paar Meter hin und brauchte danach gefühlte 5 Minuten, um die Orientierung wieder zu finden, die sich, zu meinem großen Entsetzen, nicht auf dem Boden befand. Als ich dann endlich am Auto ankam und mich meine Leute applaudierend in Empfang nahmen war leeeeeiiider kein Platz mehr auf den Sitzbänken frei und ich musste mich auf den Boden setzen. Betrunken. Ohne Festhaltemöglichkeit. Im sitzen. Bei einem Bruder, der es liebt mich zu verarschen. Es war die Hölle. Also zumindest für mich, die anderen hatten Spaß daran gefunden, mich von links nach rechts rollen zu lassen. Nach Mühe und Not und einem erstaunlich langen Weg vom Auto, über die Haustür in mein Bett, habe ich es irgendwie nicht geschafft mich dort auch hinein zu legen. Nachdem ich tausendmal gegen das Bett gelaufen bin, habe ich mich dazu entschlossen, auf dem Boden zu schlafen. Morgens aufgewacht entdeckte ich, dass meine linke Seite blau war, und ich meine Klamotten nicht mehr anhatte. Meine Brüder erzählen mir wahrscheinlich noch in 20 Jahren, wie ich ausgesehen habe, als ich das erste mal betrunken war. Aber einen Kater hatte ich Gott sei dank nicht!

27.6.14 17:32

Letzte Einträge: Alles auf einmal., Die Sache mit'm Fahrlehrer, Wenn der Klos im Hals zum Tumor wird.., Heul Attacke die:.....vergessen mit zu zählen., Ungeahnte Therapie der Tiere

bisher 0 Kommentar(e)     TrackBack-URL

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)


 Smileys einfügen